Reset-Studie der Humboldt Universität
An der Humboldt-Universität zu Berlin widmen sich derzeit mehrere Forschungsprojekte dem spannenden Feld der Atemarbeit. Im Zentrum steht die Frage, welches transformative Potenzial Breathwork für die Behandlung psychischer Erkrankungen wie Depression und Trauma birgt – und wo mögliche Risiken liegen. Dabei richten die Wissenschaftler:innen ihren Blick nicht nur auf unterschiedliche Atemtechniken, sondern auch auf die entscheidenden Faktoren von Set und Setting.
In drei aktuellen Studien wird dieses komplexe Phänomen wissenschaftlich beleuchtet:– In der RESET-Studie werden klinische Interventionen mit traumatisierten Patient:innen durchgeführt.– Ein internationaler Survey sammelt Erfahrungsberichte von Breathwork-Praktizierenden aus aller Welt.– Und in der innovativen HEART-Studie konnten Psychotherapeut:innen ohne eigene Vorerfahrung eine geleitete Atemreise erleben – mit anschließender Reflexion, wie sich Breathwork künftig in der therapeutischen Praxis nutzen lässt (mehr dazu hier).
Aufruf in 2025: Wir suchen Menschen zwischen 18 und 60, die noch keine Breathwork Erfahrung gemacht haben (das schließt also Breathwork Gruppen aus). Sie sollten keine psychische Erkrankung haben, aber sich auch nicht komplett gut fühlen - kurz gesagt, sie sollten Lust und Motivation auf eine Wellbeing-Intervention haben, nach der es ihnen möglicherweise besser gehen wird.

